Mikroskopbilder von verunreinigten optischen Steckern

In der Praxis sind 80 Prozent der Störungen in LWL-Netzen auf verschmutzte und beschädigte Steckerverbindungen zurückzuführen. Deshalb gilt der Grundsatz: Prüfen Sie vor jedem Stecken eines LWL-Steckers die Stirnfläche mit einem Mikroskop und reinigen Sie die Stecker bei entsprechender Anzeige!

Reinigung optischer Steckverbinder

Reinlichkeit ist von höchster Bedeutung, schließlich arbeiten Sie mit einem Kern von 50 µm (MM) bzw. 9 µm (SM) "hoch-reinen Glases".

Wir unterscheiden in Nass- und Trockenreinigung: Bei der Nassreinigung gibt es spezielle Reinigungsflüssigkeiten bzw. hochprozentigen Isopropyl-Alkohol aufgetragen auf fusselfreien Optiktüchern oder Cletop Reinigungs-Sticks.

Angenehmer in der Anwendung sind One Click Cleaner für 1,25 mm Ferrulen, 2,5 mm Ferrulen oder MTP/MPO Mehrfach-Steckverbinder. Diese unterschiedlichen Modelle reinigen sowohl gesteckte, d. h. in der Kupplung befindliche optische Stecker, als auch direkt zugängliche Stecker im nicht-gesteckten Zustand. 

Unser One-Click-Cleaner-Tipp für Sie: Bei Nichtgebrauch immer die Schutzkappen verwenden!

wissen-reinigung-visual-2oghNjHtjkoKAnAbb: AFL Reinigungs-Alkohol, fusselfreie Tücher von Klimtech, Fujikura One Click Cleaner

Mit diesem Videomikroskop lassen sich die Stirnflächen faseroptischer Stecker auch im Patchfeld, also durch die Kupplung, untersuchen. Das hat den Vorteil, dass eine LWL-Verteilung in Form eines 19"-Schrankes nicht demontiert werden muss.

wissen-mikroskopbilder-fip-visual-2Abbildung: EXFO FIP-435B WIFI

Wie vermeintlich saubere Stecker oft aussehen, sehen Sie hier:

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