Carrier Grade Ethernet

Synchronisation von Carrier Grade Ethernet Netzen nach SyncE bzw. IEEE 1588 – seit 4G und FTTA ein Muss.

wissen-carrier-grade-ethernet-visual

Seit der Einführung der SDH-Technologie ist ein Synchronisation-Netzwerk mit der Verteilung einer Clock Gang und Gebe. So sind auch SDH Messgeräte mit einem Clock Eingang ausgestattet, der Ihnen neben den Modi, INTERNAL CLOCK, FROM RX….auch die Synchronisation zu einem externen 2MHz Signal bietet.

Von der Natur der Sache her war dies lange Zeit kein Thema für die Ethernet Technologie. Erst mit der Einführung von Carrier Grade Ethernet und zeitkritischen Applikationen muss nun auch im Ethernet Bereich, speziell einhergehend mit der Modernisierung von Wireless Infrastrukturen auf Synchronisation geachtet werden.

Hier geht es um die Bereitstellung von Synchronisation vor allem an den Base Stations, speziell im Ausbau von „Fiber to the Antenna“, allen voran die 4G LTE Systeme. Bei der Installation, Aktivierung und Wartung von Ethernet Netzen müssen daher zunehmend auch Messungen gemacht werden, welche die Synchronisation (sei es 1588 PTP oder SyncE) dieser Netze betreffen. Vor allem auch mittels Langzeitmessungen, die die Stabilität des Systems über Tage, Wochen und Monate bestätigen.

Alle EXFO Ethernet Tester auf der Basis der FTB-860, FTB-870, FTB-880 und FTB-700G Familien können jetzt mit SW Optionen für Synchronisation aus- bzw. nachgerüstet werden.

Diese adressieren beide bevorzugten Systeme der Synchronisation:

IEEE 1588 PTP (Precision Time Protocol):

Synchronisations-Pakete werden innerhalb des Netzes zwischen Grand Master und Endstellen weitergereicht, unterliegen so aber auch allen Netzeinschränkungen. Zwar werden die PTP Pakete mit hoher Priorität versehen, jedoch können sie über mehrere Router und Switche geführt am Ende doch einer Signaldegradierung unterworfen sein.

SyncE:

Diese Technologie ist ein physikalisch basierendes Synchronisationsschema, welches den physikalischen Layer nutzt. Die Synchronisationsinformation wird von Port zu Port übermittelt, und bedingt daher notwendigerweise, dass das gesamte Netzwerk, und das heißt jeder einzelne Port, SyncE aktiviert hat. Jeder nicht so vorbereitete Port unterbricht die Synchronisationskette. Demnach muss SyncE von der primären Synchronisation bis zum Endgerät bereitgestellt werden, und das ist für den Netzprovider eine recht kostspielige Angelegenheit.

EXFOs FTB-860, FTB-870, FTB-880 NetBlazer und FTB-700G Serien für die FTB-1 sowie das neue Modul FTB-8830 für FTB-2 / -500 bieten ab sofort folgende Aufrüstmöglichkeiten:

  • Option 1588PTP: Datengenerierung und -analyse gemäß 1588PTP
  • Option SyncE: Datengenerierung und -analyse gemäß SyncE Protokoll


Mit diesen Möglichkeiten unterstreicht EXFO die Universalität seiner Ethernet Tester und sichert somit die Investition seiner Kunden.

Top