Grundsätzliches

  • Kanäle in Grünflächen und Gehwegen müssen mindestens 0,35 m tief sein
  • Bei Kanälen in Fahrbahnen muss die Tiefe mindestens 0,55 m betragen.
  • In Regionen mit Bodenfrost sollte der Graben 0,7 m tief oder mehr sein
  • Kabelkanäle, die in landwirtschaftlichen Gebieten installiert werden, müssen so tief platziert werden, dass die weitere Kultivierung die optische Installation nicht gefährdet, z. B. mindestens 0,8 m
  • Kelleranschlüsse müssen gas- und wasserdicht realisiert werden

Schritt für Schritt - so geht's!

1. Kompressor prüfen

Kompressorluft prüfen. Es ist wichtig, genügend Luft zu haben und dass der Kompressor während des Betriebs einen Druck von mindestens 10 bar erzeugen kann.


2. Rohr reinigen

Bei Kabeln von 3-32 mm vor dem Einblasen des Kabels das Rohr mit Schwämmen reinigen.
Überprüfen Sie die Ankunft der Schwämme am richtigen Zielort. Blasen Sie die Schwämme durch das Rohr, bis es sauber ist (1-3 Mal).


3. Vorbereitung

Führen Sie eine Druckprüfung durch, indem Sie das Rohr am gegenüberliegenden Ende abdichten und max. 10 bar Luftdruck verwenden.
Auf Druckverlust prüfen. Das Rohr sollte den Druck für mindestens 1 Minute halten.


4. Einblasvorgang einleiten

Es wird zunächst ein Schwämmchen eingeblasen, das für die notwendige Schmierung beim Einblasen sorgt, gefolgt von weiteren Schwämmchen, die die gleichmäßige Verteilung des Schmiermittels sicherstellen. Die Verwendung von Gleitmittel während des Einblasens ermöglicht um den Faktor 2-3 größere Reichweiten.


5. Luftstromprinzip beim Einblasen

Das Luftstromprinzip beim Einblasen
Starten Sie das Einblasen der Glasfaser nach dem Luftstromprinzip (siehe Abbildung unten)
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Führen Sie das Kabel in das Rohr ein, ohne Druckluft zu verwenden.


B

Prüfen Sie mit der Hand, ob Sie das Kabel jederzeit halten/stoppen können.
Dadurch sollte sich das Rad/die Kette drehen, während sich das Kabel nicht bewegt.


C

Bei jeder Geschwindigkeitsreduktion 1/4 Menge Luft hinzugeben.


D

Verringern Sie die Geschwindigkeit im Falle von Hindernissen bei vollem Luftstrom.

Materialkonzept des Bundes

Das zu errichtende Netz muss dem Grundsatz der Diskriminierungsfreiheit und der Technologieneutralität entsprechen.Erforderlich: 4 Fasern pro Wohneinheit plus 2 Fasern für's HausLeerrohrsystem nach dem einheitlichen Materialkonzept des BundesKapazitätsreserve min. 15% der kalkulierten Anzahl an Leerrohren
Förderprojekt Gebäude mit Freie Planung
6 Fasern 1 Wohneinheit 1-2 Fasern
10 Fasern 2 Wohneinheiten 2-4 Fasern
14 Fasern 3 Wohneinheiten 3-6 Fasern
18 Fasern 4 Wohneinheiten 4-8 Fasern
22 Fasern 5 Wohneinheiten 5-10 Fasern
26 Fasern 6 Wohneinheiten 6-12 Fasern

 

Anwendung Verteilebene Zwischn Hvt/PoP & Verzweiger Zwischen Verzweiger & Gebäuden Hausanschluss
Dimensionen bei Erdverlegung Min. 7 Einzelrohre mit Ø 12/8mm oder Rohrverband mit min. 4x 20/15mm Rohrverband mit min. 6x 10/6mm Einzelrohre mit min. 10/6mm
Benennung Rohrverband Erdverlegung ≥ 7 x 12/8 ; ≥ 4 x 20/15 ≥ 6 x 10/6 ≥ 1 x 10/6
Dimensionen bei Verlegung in Schutzrohren Min. 7 Einzelrohre mit Ø 10/8mm Min. 7 Einzelrohre mit Ø 10/8mm -
Benennung Rohrverband Verlegung in Schutzrohren ≥ 7 x 10/8 ≥ 7 x 10/8 -
Ausführer Einzelrohr PE-HD Innenriefung PE-HD Innenriefung  

 

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