Eine Dämpfungsmessung erfolgt mit einem Sender (LED oder Laserquelle) und einem Empfänger (Leistungsmessgerät). Die Messverfahren sind in DIN EN 61280-4-1 (MM) bzw. DIN EN 61280-4-2 (SM) beschrieben.

Üblicherweise wird vor der eigentlichen Messung eine Normierung mit den verwendeten Prüfkabeln durchgeführt; komfortable Geräte können damit auf den Wert „0dB” gesetzt werden. Bei den folgenden Messungen ist dann der Dämpfungswert direkt in dB ablesbar.

Bei Messungen von Multimode Fasern ist auf ein „Modengleichgewicht” zu achten; dieses kann erzeugt werden, indem die Prüfleitung zwischen Sender und Prüfling mehrfach um einen Dorn (Mandrel) gewickelt wird. Heutzutage verwendet man dazu ein EF- bzw. Modencontroller, der Zwischengeschaltet wird.
Häufig werden Dämpfungsmessungen mit mehr als einer Wellenlänge gefordert. Komfortable Geräte erledigen das durch zyklisches Umschalten der Sendewellenlänge, wobei der Empfänger die jeweilige Wellenlänge erkennen und für den Dämpfungswert berücksichtigen muss.

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Um richtungsabhängige Dämpfungen zu erfassen, werden regelmäßig bidirektionale Messungen gefordert. Dieses kann nacheinander durch Tausch von Sender und Empfänger erfolgen. Komfortabler geht es jedoch mit bidirektionalen Dämpfungsmessgeräten, die mit einer oder mehreren Wellenlängen in beide Richtungen messen und die Dämpfungswerte zwischen beiden Geräten austauschen.

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